Den Geist löschet nicht aus!
Wir haben uns über die 7- fache Belehrung in 1. Thess 5.16- 22 ausgetauscht:

1Thes 5,16  Freuet euch allezeit;
1Thes 5,17  betet unablässig;
1Thes 5,18  danksaget in allem, denn dieses ist der Wille Gottes in Christo Jesu gegen euch.
1Thes 5,19  Den Geist löschet nicht aus; {O. unterdrücket, dämpfet nicht}
1Thes 5,20  Weissagungen verachtet nicht;
1Thes 5,21  prüfet aber alles, das Gute haltet fest.
1Thes 5,22  Von aller Art des Bösen haltet euch fern.

Vor unseren Augen stand die Frage: "was bedeutet:  "Den Geist auslöschen"

Der Brief ist ja an Geschwister geschrieben, die noch nicht lange auf dem Wege waren.
Sie werden sehr eindringlich, (14 x) als Brüder angeschrieben.

Obwohl sie noch jung im Glauben waren, sollten sie schon erkennen, wer unter Ihnen
sich auszeichnete als Arbeiter im Werk des Herrn, 5.12. Sie hatten schon ein ausgeprägtes Unterscheidungsvermögen.

"Auslöschen" meint hier nicht das komplette auslöschen, sondern mehr die Tätigkeit des Auslöschens, nicht das allfällige Endergebnis.
=> Fussnote: "unterdrücket", "dämpfet" macht das deutlich.
Wir sollten alles unterlassen, meiden, wegtun,  was die Wirksamkeit des
 Heiligen Geistes in uns, an anderen, und in der Gemeinschaft stört.

Das Wort Unterscheidet das ungläubige nicht für wahr haben wollen, als dämpfen, zB.: in APG 2.3-11
Dann das Betrüben des Heiligen Geistes, welches nur Gläubige machen können:
Eph 4.30
Dann das Widerstehen, welches sws. nur Ungläubige können: Apg 7.51
und das Lästern des Heiligen Geists zur Zeit von Mt 12.

 

Aktualisiert (Donnerstag, den 24. September 2009 um 18:43 Uhr)

 

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Ps 20,1 Jehova erhöre dich am Tage der Drangsal, der Name des Gottes Jakobs setze dich in Sicherheit;
Ps 20,2 Er sende deine Hilfe aus dem Heiligtum, und von Zion aus unterstütze er dich;
Ps 20,3 Er gedenke aller deiner Speisopfer, und dein Brandopfer wolle er annehmen! (Sela.)
Ps 20,4 Er gebe dir nach deinem Herzen, und alle deine Ratschläge erfülle er
Ps 20,5 Jubeln wollen wir über deine Rettung, und im Namen unseres Gottes das Panier erheben. {O. schwingen} Jehova erfülle alle deine Bitten!
Ps 20,6 Jetzt weiß ich, daß Jehova seinen Gesalbten rettet; aus seinen heiligen Himmeln wird er ihn erhören durch die Machttaten des Heils seiner Rechten.
Ps 20,7 Diese gedenken der Wagen und jene der Rosse, wir aber gedenken {d.h. rühmend} des Namens Jehovas, unseres Gottes.
Ps 20,8 Jene krümmen sich und fallen, wir aber stehen und halten uns aufrecht.
Ps 20,9 Jehova, rette! Der König erhöre uns am Tage unseres Rufens!
Ps 21,0 {Dem Vorsänger. Ein Psalm von David.}
Die Hilfen Gottes beim "Verlorenen Sohn":
Zuerst muss klar werden, was in uns "steckt"....!

Lk 15,12 und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt. Und er teilte ihnen die Habe.

Der Eigenwille will alles für  für sich und das ist der Beginn jeden Götzendienstes. Man sieht  das bei Menschen die die von Gott geschenkte Fähigkeit des Altruismus aus ihrem Denken und Handeln verbannen.

Lk 15,13 Und nach nicht vielen Tagen brachte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste weg in ein fernes Land, und daselbst vergeudete er sein Vermögen, indem er ausschweifend lebte.

Diese Selbstsucht trennt sie vom Guten. Christen trennen sich vom Bösen.

  • Lk 15,14 Als er aber alles verzehrt hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden.
  • Lk 15,15 Und er ging hin und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes; der {W. und er} schickte ihn auf seine Äcker, Schweine zu hüten.
  • So präferierte Menschen landen im Ruin, der kann auch rein  geistig seelischer Natur sei, kann aber auch im Wirtschaftlichen Ruin enden.

    Das endet in einer nicht von Gott gewollten Selbsterniedrigung. Es ist eine Erniedrigung die auf dem Prinzip des geknickten Rohrstabes funktioniert.

    Lk 15,17 Als er aber zu sich selbst kam, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluß an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger.

    Der Geist  Gottes bewirkte bei ihm eine Einsicht und die Willigkeit kam von ihm.

    Lk 15,18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen, und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir,
    Lk 15,19 ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen; mache mich wie einen deiner Tagelöhner.

    Wirkliche gottgewirkte  Einsicht ist immer mit schonungsloser Ehrlichkeit die sich in der Reue zum Ausdruck bringt gekennzeichnet.  Nun kommt auch dazu, dass er die von Gott geschenkte Entschlusskraft auch gebraucht.

  • Lk 15,20
  • Und er machte sich auf und ging zu seinem {Eig. seinem eigenen} Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn sehr. {O. vielmals, oder zärtlich}
  • Lk 15,21
  • Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.

    Nur so ist die Rückkehr (Bekehrung) auch echt und die Versöhnung möglich auf dem Platz, den Gott dazu eingerichtet hat.

    Lk 15,22 Der Vater aber sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid her und ziehet es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße;

    Sofort wird man von Gott neue eingekleidet mit den Kleidern des Heiles und der Sohnschaft.

    Lk 15,23 und bringet das gemästete Kalb her und schlachtet es, und lasset uns essen und fröhlich sein;

    Lk 15,24 denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein.

    Die wirkliche  Freude nimmt kein Ende mehr.

     

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    Die Diener und deren Verantwortungsbereich.
    1. Die Heiligen zurüsten
    Eph 4,11-12 (Elberfelder 1905)
    11Und er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer,  12zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi,  


    2. Geistliche Gabe entwickeln

    1 Tim 4,14 (Elberfelder 1905)
    Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, welche dir gegeben worden ist durch Weissagung mit Händeauflegen der Ältestenschaft.


    3. Gut Vorstehen

    1 Tim 5,17 (Elberfelder 1905)
    Die Ältesten, welche wohl vorstehen, laß doppelter Ehre würdig geachtet werden, sonderlich die da arbeiten in Wort und Lehre.


    4. Mit Sanftmut zurechtweisen

    2 Tim 2,24-26 (Elberfelder 1905)
    24Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam,  25der in Sanftmut die Widersacher zurechtweist, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit,  26und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels, die von ihm gefangen sind, für seinen Willen.  


    5. Das Werk eines Evangelisten

    2 Tim 4,5 (Elberfelder 1905)
    Du aber sei nüchtern in allem, leide Trübsal, tue das Werk eines Evangelisten, vollführe deinen Dienst.


    6. An Wort und Lehre festhalten

    2 Tim 1,13-14 (Elberfelder 1905)
    13Halte fest das Bild gesunder Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Liebe, die in Christo Jesu sind.  14Bewahre das schöne anvertraute Gut durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.  
    Tit 1,9 (Elberfelder 1905)
    anhangend dem zuverlässigen Worte nach der Lehre, auf daß er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen, als auch die Widersprechenden zu überführen.


    7. Willig die Herde weiden

    1 Petr 5,2-3 (Elberfelder 1905)
    2Hütet die Herde Gottes, die bei euch ist, indem ihr die Aufsicht nicht aus Zwang führet, sondern freiwillig, auch nicht um schändlichen Gewinn, sondern bereitwillig,  3nicht als die da herrschen über ihre Besitztümer, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid.  
     

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    Was sind die schriftgemässen Qualifikationen, damit jemand von Gott gebraucht werden kann, bei der Gemeindezucht mitzuwirken.
    {Brüderversammlung- Teilnahme}


    Untadelig:

    1 Tim 3,2 (Elberfelder 1905)

    Der Aufseher nun muß untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig;

     

    Tit 1,6-7 (Elberfelder 1905)

    6Wenn jemand untadelig ist, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder hat, die nicht eines ausschweifenden Lebens beschuldigt oder zügellos sind.  7Denn der Aufseher muß untadelig sein als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht zornmütig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem Gewinn nachgehend,  


    Mann einer einzigen Frau
     

    1 Tim 3,2 (Elberfelder 1905)

    Der Aufseher nun muß untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig;

     

    Tit 1,6-7 (Elberfelder 1905)

    6Wenn jemand untadelig ist, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder hat, die nicht eines ausschweifenden Lebens beschuldigt oder zügellos sind.  7Denn der Aufseher muß untadelig sein als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht zornmütig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem Gewinn nachgehend,  


    Nüchtern

    1 Tim 3,2 (Elberfelder 1905)

    Der Aufseher nun muß untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig;


    Massvoll

    1 Tim 3,2 (Elberfelder 1905)

    Der Aufseher nun muß untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig;


    Würdig

    1 Tim 3,2 (Elberfelder 1905)

    Der Aufseher nun muß untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig;


    Gastfrei

    1 Tim 3,2 (Elberfelder 1905)

    Der Aufseher nun muß untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig;


    Befähigt zum Lehren

    1 Tim 3,2 (Elberfelder 1905)

    Der Aufseher nun muß untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, sittsam, gastfrei, lehrfähig;


    Kein Trinker

    1 Tim 3,3 (Elberfelder 1905)

    nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, sondern gelinde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,


    Nicht gewalttätig

    1 Tim 3,3 (Elberfelder 1905)

    nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, sondern gelinde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,

     

    Tit 1,7 (Elberfelder 1905)

    Denn der Aufseher muß untadelig sein als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht zornmütig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem Gewinn nachgehend,


    gütig

    1 Tim 3,3 (Elberfelder 1905)

    nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, sondern gelinde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,

     

    2 Tim 2,24-25 (Elberfelder 1905)

    24Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam,  25der in Sanftmut die Widersacher zurechtweist, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit,  


    Nicht streitsüchtig

    1 Tim 3,3 (Elberfelder 1905)

    nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, sondern gelinde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,

     

    2 Tim 2,24 (Elberfelder 1905)

    Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam,


    Nicht geldgierig

    1 Tim 3,3 (Elberfelder 1905)

    nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, sondern gelinde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,


    Dem eigenen Hause wohl vorstehend

    1 Tim 3,4 (Elberfelder 1905)

    der dem eigenen Hause wohl vorsteht, der seine Kinder in Unterwürfigkeit hält mit allem würdigen Ernst


    Guten Ruf haben

    1 Tim 3,7 (Elberfelder 1905)

    Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, auf daß er nicht in Schmach und in den Fallstrick des Teufels verfalle.


    Kein Frischbekehrter

    1 Tim 3,6 (Elberfelder 1905)

    nicht ein Neuling, auf daß er nicht aufgebläht, ins Gericht des Teufels verfalle.


    Freundlich

    2 Tim 2,24 (Elberfelder 1905)

    Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam,


    Gehorsame, gläubige Kinder habend

    Tit 1,6 (Elberfelder 1905)

    Wenn jemand untadelig ist, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder hat, die nicht eines ausschweifenden Lebens beschuldigt oder zügellos sind.


    Nicht eigensinnig

    Tit 1,7 (Elberfelder 1905)

    Denn der Aufseher muß untadelig sein als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht zornmütig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem Gewinn nachgehend,


    Besonnen

    Tit 1,8 (Elberfelder 1905)

    sondern gastfrei, das Gute liebend, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam,


    Gerecht

    Tit 1,8 (Elberfelder 1905)

    sondern gastfrei, das Gute liebend, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam,


    Fromm

    Tit 1,8 (Elberfelder 1905)

    sondern gastfrei, das Gute liebend, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam,


    Enthaltsam

    Tit 1,8 (Elberfelder 1905)

    sondern gastfrei, das Gute liebend, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam,

     

    Wann ist eine Brüderversammlung keine Versammlung Gottes mehr?
    ==> Wenn sie das Böse nicht mehr erkennt oder nicht mehr willens oder in der Lage ist, es zu richten und Böse {s}  hinauszutun.
    Wann ist eine Brüderversammlung keine Brüderversammlung mehr?
    ==> W enn sie niemanden mehr hat, der die biblischen Qualifikationen zum Führen hat.
    Dann schlage ich vor, dass sie halt Führer wählen. Ist zwar ein Vorschlag komplett gegen das Wort Gottes aber sie machen es ja sowieso...  BBlinde Leiter der Blinden.
    Traurig ist es, wenn solche in den Brüderstunden das Wort ergreifen, die in den Versammlungsstunden nie beten, oder keine 2 Sätze hintereinander lehren können.  Das sind dann halt solche die in der Schrift als Schwätzer geoffenbart werden.

    Spr 10,8 Wer weisen Herzens ist, nimmt Gebote an; aber ein närrischer Schwätzer {Eig. ein Lippen-Narr} kommt zu Fall.

    Spr 10,10 Wer mit den Augen zwinkt, verursacht Kränkung; und ein närrischer Schwätzer {Eig. ein Lippen-Narr} kommt zu Fall.

    Tit 1,10 Denn es gibt viele zügellose Schwätzer und Betrüger, besonders die aus der Beschneidung,

     

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    4Mo 21,16 Und von dort zogen sie nach Beer; {Brunnen} das ist der Brunnen, von welchem Jehova zu Mose sprach: Versammle das Volk, und ich will ihnen Wasser geben.
    Etwas Vorgeschichte:
    4 Mo 21,14 (Elberfelder 1905)
    Darum heißt es in dem Buche der Kämpfe Jehovas: Waheb in Sufa und die Bäche des Arnon;

    Welches Buch ist das?

    Lieber Albert

    Folgende Bibelstelle habe ich da für dich gefunden:

    Offb 20,12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.

    Der Almächtige und Allwissende Gott der Bibel führt über alles Buch!

    Lg
    Bruno

     
    Lieber Bruno, Lieber Albert
    man kann das noch weiter ausdehnen. Wir sind bei uns übrigens gerade in 4. Mose 21 angelangt.

    Das Buch der Kämpfe Jehovas haben wir reell nicht in den Händen, aber etwas was darin stand, haben wir im inspirierten Worte Gottes und den Rest müssen wir aus dem Zusammenhang herausfinden. Gott hilft uns wenn wir lesen.

    Gott nimmt uns in Seine Kämpfe hinein!
    Zuerst haben wir nach dem Gericht der feurigen Schlangen das Heil im anblicken der ehernen Schlange. Dies wurde erst möglich, als Moses für das Volk betend gekämpft hatte. (Moses als Vorbild für Christo als Mittler im NT betrachten!)

    Warum kam das Gericht der feurigen Schlangen tatsächlich und was ist die Belehrung heute für die Wiedergeboren Menschen?
    Und für die verlorenen Menschen?
    Das Bild der ehernen Schlange ist eines der inhaltschwersten Vorbilder in der Schrift . Da wird auf die Absolutheit, auf die Quelle der Sünde hingewiesen. Satan selber ist die Quelle und das muss den Verlorenen mit tiefster Furchterfüllen und den Erretteten mit Anbetung! Christus wurde für mich ZUR Sünde gemacht. Das zu akzeptieren, dass jemand, Gottes Sohn, für mich im Gericht war, öffnet den Weg zum Kreuze.
    Busse zu tun oder zu glauben ohne dies zu Wissen, leitet eine oberflächlich Bekehrung ein.
    Da muss später tief gepflügt werden. Ich habe in den letzten Jahren x Menschen gekannt, die waren auf dem Christus Trip, kamen in die Versammlungen, man hat sie nicht erkannt als solche, die nie ihre Verlorenheit erkannten, sie haben einfach an den "lieben Mann am Kreuze" geglaubt und heute sind sie nicht mehr auf dem WEGE, sondern auf der Gasse. (Oder sie schreiben ungehindert und ungebremst in christianisierten Foren...) Man erkennt sie immer daran, dass sie keine Furcht Gottes haben.

    Was Sünde ist, ist nicht in Satan geoffenbart worden, sondern im Menschen. Er, der Mensch, der hier auf dieser Erde das Bild Gottes hätte darstellen sollen, ekelt sich vor dem, was Gott ihm gegeben hat. Diese Speise, das Man in der Wüste, ist das Vorbild auf Christo, als dem vom Himmel Gekommenen. Und davor ekelt sich der Mensch von Natur!
    Er macht das fromm, scheinfromm oder offen. Das muss durch das Gesetz verstärkt ans Licht gebracht werden.
    Das Gesetz ist für verlorene Menschen, damit sie durch die Gnade Gottes erkennen, wo sie stehen.

    ==> 1. Timotheus Brief Kapitel 1

    Satan hat den Menschen derart zugerichtet das er zu schlimmerem, frecherem fähig wurde und Dinge getan hat, die Satan nie gewagt hätte! Man denke da nur an die Gerichts- und Kreuzigungszenen!

    Der Mensch muss durch 4. Mose 21 erkennen, dass er moralisch von Satan abstammt und 180° gegen Gott ist.
    Jeder der das Evangelium richtig gelehrt, richtig gehört, richtig aufgenommen hat, muss erkennen, dass er verdammt werden muss!

    Durch das Evangelium erfahren wir, dass in uns, das ist im alten Menschen, in der alten Natur, die Quelle des Bösen steckt.
    Und durch das Evangelium verstehen wir, dass Gott die Quelle des Guten ist.

    Wie mal einer gesagt hat "Wir sind zu allem fähig und zu nichts Nütze". (Dem Fleische nach)

    An was erkennen wir die Liebe Gottes? An dem Opfer das ER gegeben hat! ==> Joh 3.13. -16

    Nur durch das was Gott gegeben hat, kann der Mensch befreit werden von
    der Macht der Sünde
    der Schuld der Sünde und bald auch von
    der Gegenwart der Sünde.

    Man muss die Gabe Gottes annehmen und das geht nur dadurch, dass wir alles was wir waren und taten im Lichte Gottes sehen und bereuen und Busse tun.
    Gott hat die Sünde im Fleische vollkommen verdammt!
    Rom 8,3 (Elberfelder 1905)
    Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er, seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sendend, die Sünde im Fleische verurteilte,

    "Verurteilt" ist das moderner Wort für verdammt. Das nur wiedermal für die, die dieses Wort: "verdammt" unnütz aussprechen!

    Der Unterschied von 4. Mose 21 zu Johannes 3 ist darin zu sehen, dass die Schlange in 4. Mose 21 im 40igsten Jahre der Wüstenwanderung war, dass wir aber mit Johannes 3.16 unser Glaubensleben beginnen können!
    Seit der Erhöhung des Herrn Jesus ist alles vollbracht, so dass wir im Glauben ins "Land" kommen.
    Jeder kann im Aufblick zum Kreuz das Leben erhalten. In 4 M 21 handelt es sich um Vorbilder, die Wirklichkeit ist Joh 3.14-16.
    Leider ist für Viele das Ewige Leben nicht mehr als Sicherheit, aber es sollte mehr sein.
    Wir dürfen die Liebe Gottes darin bewusst schätzen und geniessen.
    Nur so kommen wir über die Danksagung hinaus zur Anbetung.

    Auf die eherne Schlange blicken und leben ist offensichtlich das, wovon der Herr zu Nikodemus und damit auch zu uns redet.
    Nun weiter zu den Kämpfen Jehovas:
    Rom 8,2-4 (Elberfelder 1905)
    2Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christo Jesu hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.  3Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er, seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sendend, die Sünde im Fleische verurteilte,  4auf daß das Recht des Gesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln.  



    Das Fleisch wurde in der Erhöhung des Sohnes des Menschen verdammt.
    Jetzt müssen wir nicht mehr uns leben, sondern können Gott leben. So dürfen wir nun im Glauben nach Oboth ziehen.

    4 Mo 21,10-11 (Elberfelder 1905)
    10Und die Kinder Israel brachen auf und lagerten sich zu Oboth.  11Und sie brachen auf von Oboth und lagerten sich zu Ijje-Abarim, in der Wüste, die vor Moab gegen Sonnenaufgang ist.  


    Nun gehen sie, [wir] in die Himmelsrichtung, wo das Licht aufgeht. Wenn ER kommt, wird Er allen erstrahlen, aber den Glaubenden heute jetzt schon.
    Bald kommt der wunderbare Tag für Sein irdisches Volk:

    Jer 50,5 (Elberfelder 1905)
    Sie werden nach Zion fragen, indem ihr Angesicht dahin gerichtet ist: Kommet und schließet euch an Jehova an mit einem ewigen Bunde, der nicht vergessen werde! -


    Die Grundlage des Bundes wurde am Kreuze gelegt, bald wird das Volk Israel in den Bund, der für Sie ist eintreten.
    Wir Glaubenden der Gnadenzeit stehen auf derselben Grundlage des Bundes, auch wenn mit der Braut des Lammes natürlich kein Bund geschlossen ist im Worte Gottes, da sie himmlischer Natur ist.

    Von nun an hat das Volk eine Fülle von Wasser und das schon auf der Wüstenwanderung!

    4 Mo 21,12-15 (Elberfelder 1905)
    12Von dort brachen sie auf und lagerten sich am Bache Sered.  13Von dort brachen sie auf und lagerten sich jenseit des Arnon, der in der Wüste ist, der aus dem Gebiete der Amoriter hervorgeht. Denn der Arnon ist die Grenze von Moab, zwischen Moab und den Amoritern.  14Darum heißt es in dem Buche der Kämpfe Jehovas: Waheb in Sufa und die Bäche des Arnon;  15und die Ergießung der Bäche, die sich erstreckt nach dem Wohnsitze Ars, und sich lehnt an die Grenze von Moab.  
    5 Mo 8,7 (Elberfelder 1905)
    Denn Jehova, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, ein Land von Wasserbächen, Quellen und Gewässern, die in der Niederung und im Gebirge entspringen;


    Das Buch der Kämpfe Jehovas redet von den Erfrischungen, die dem Volk Gottes auf Grund der geistlichen Kämpfe zugänglich gemacht werden.
    Gläubige, die nicht im Glauben kämpfen, haben keine Ahnung davon, dass es dieses Wasser gibt. Dieses Wasser ist noch nicht das Wasser des Landes, sondern das Wasser auf dem Wege dorthin.
    Alles was wir nun in Christo haben, haben wir auch dadurch, dass wir mitkämpfen, aber es ist der Kampf Jehovas für und mit uns. Jede Wahrheit der Ordnungen der Versammlung erfordert Kampf! und dieser Kampf ist verbunden mit den Segnungen des ungehindert fliessenden Wasser des Geistes Gottes. {Bäche}
    Nicht wir haben zu Kämpfen wider die Mächte die uns zu stark sind, sondern wir nehmen an Seinen Kämpfen teil.
    Die Marksteine in 4. Mose 21
    1. Leben infolge des Blickes auf den erhöhten Sohn des Menschen, der zur Sünde gemacht wurde
    2. Hinwenden Richtung Sonnenaufgang, woher ER kommt
    3. und die Kämpfe die Verbindung sind mit den Wasserquellen der Wüste
    führen uns zu:

    4 Mo 21,16 (Elberfelder 1905)
    Und von dort zogen sie nach Beer; das ist der Brunnen, von welchem Jehova zu Mose sprach: Versammle das Volk, und ich will ihnen Wasser geben.


    So ein Volk kann IHM der das sagt: "Versammle das Volk", schon in der Wüste in Anbetung singen und reden:

    4 Mo 21,17 (Elberfelder 1905)
    Damals sang Israel dieses Lied: Herauf, Brunnen! Singet ihm zu!


    Singet ihm zu!

    Sie haben den Heiligen Geist in Fülle! Ein komplett andere Situation denn in 2. M 17 + 4.M 20!
    Dort war es die Befriedigung notwendiger Bedürfnisse. (Murren...)
    Hier ab 4. M 21.16 haben wir das, was Gott seinem Volke aus reiner Liebe in Gnade schenken will.

     
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