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UNTERREDUNGEN.CH

MALEACHI 3.16

Auslegung C.A.C  Sprecher Martin W.

Lukas Kapitel 18

Liebe Freunde, ich möchte einen Gedankengang zur gemeinsamen Bearbeitung stellen, der sich aus dem Gespräch mit einem Bruder ergeben hat. Das Thema war der Zusammenhang zwischen Buße und Glaube bei der Bekehrung.

1. Sowohl Buße als auch Glauben sind Imperative an den Ungläubigen. Beides ist zu betonen und heilsnotwendig.

2. Die allgemeine Gnadenzeit in der wir leben beinhaltet für jedermann Raum zur Buße, innerhalb dieser persönlichen Gnadenzeit möchte Gott jedermann zur Buße leiten (2Petr 3,9; Röm 2,4). Diese Möglichkeit bekommt der Mensch (also jeder) mehrmals in seinem Leben (Hiob 33,27-30; 1Tim 2,4). 
Jemand (theoretisch jeder Mensch), der somit erkennen konnte, dass er ein hoffnungslos verlorener Sünder ist, KANN Buße tun. Vollzieht also ein Mensch diese "Herzensumkehr" ist er "rettungsfähig" und er muß jetzt noch im Glauben den Herrn Jesus als Retter (Sündenschuldbezahler) annehmen - der Glaube des Menschen ist die Antwort auf Gottes Frage "Willst du dich durch das vergossene Blut meines Sohn mit mir (Gott) versöhnen lassen?" (2Kor 5,20), die Errettung ist dann das Geschenk Gottes. (Joh 6,28+29 und 1Joh 3,23; Eph 2,8).

3. Man erkennt, dass die Bibel mal zur Buße und mal zum Glauben aufruft. 
Natürlich ohne jede Einschränkung auf einen "auserwählten" Personenkreis oder so (Apg 17,30).
Generell betont die Bibel aber m.E. den Bezug zwischen Glaube und Rettung deutlicher oder öfter als die Buße 
Ist das wirklich so? Was sagt Ihr dazu? z.B. in Röm 4,3: "Denn was sagt die Schrift? »Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet«."

Unser Fazit: Rettender Glaube ist nur nach vorheriger Buße möglich, demnach gehört beides untrennbar zu einer Bekehrung. Sonst ist es kein rettender Glaube.

Markus Kapitel 1 Vers 15 (Elberfelder 1905)
15und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubet an das Evangelium.