„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, auf dass wir in ihnen wandeln sollen.“ Eph. 2,10

 

„Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, er tut die Werke.“ Joh. 14,10

 

Lieber Hans Peter,

 

ich glaube, wir sollten Epheser 2 grundsätzlich in Verbindung mit Johannes 14 – 16 verstehen. Zunächst erklärt der HERR JESUS uns in Johannes 14, dass er und der Vater wirklich und tatsächlich eine unauflös­liche Einheit sind. Mich fasziniert immer wieder Vers 10. Der HERR redet die Worte aber der Vater tut die Werke!

 

Nachdem wir in Kapitel 14 in das Geheimnis dieser innigen Verbindung eingeführt worden sind, in der der Vater die Werke tut, obwohl jemand, der die Dinge von außen betrachtet immer der Meinung sein musste, der HERR hätte die Werke getan, kommen wir in Kapitel 15 zu einer Erweiterung dieser Vater/Sohn Beziehung um solche, die in dem HERRN JESUS sind. Natürlich in Kapitel 15 zuerst die Jünger, aber durchaus auch wir.

 

In Kapitel 16 werden wir dann mit der Tatsache konfrontiert, dass es den Jüngern (damit auch uns) nützlich ist, wenn der HERR zum Vater geht, damit der Sachwalter kommen kann, den der HERR von dem Vater sendet.

 

Der HERR ist von dem Vater ausgegangen (herabgestiegen) und kehrt jetzt zum Vater zurück (steigt hinauf). Diesen Gedanken finden wir sowohl in Johannes 3 bei der Unterredung mit Nikodemus, als auch in Epheser 4 wieder.

 

ER ist als der Ewige Sohn durch die Zeugung des Vaters Mensch geworden und er erbringt jetzt den Beweis dafür, dass er der Mensch vom Himmel ist, indem er zu dem Vater zurückkehrt. ER geht ins Vaterhaus und dadurch können IHM alle folgen, die das Bild des Menschen vom Himmel tragen. Wir finden immer wieder in den Briefen den Gedanken, dass wir Himmelsbürger ja himmlische Menschen sind. Damit stehen die Geretteten im Gegensatz zu den irdischen Menschen, die aus Staub sind. (1. Kor. 15)

 

Wir sind in Christus (2. Kor. 5,17), Christus ist in uns (Kol. 1,27), wir sind gestorben und unser Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott (Kol. 3,3). Schließlich haben wir einen himmlischen Bau von Gott (2. Kor. 5,1).

 

Jetzt haben wir Eph. 2,10 komplett. Wir sind mit Christus in Gott! So wie der Vater durch den HERRN JESUS auf der Erde wirken konnte und durch den HERRN JESUS allein Werke des Vaters ausgeführt wurden, so soll dass bei allen sein, deren Vater der ewige Gott ist.

 

Wieder einmal hat uns Christus ein Beispiel hinterlassen, damit wir in seinen Fußstapfen wandeln sollen. Wenn es hier darum geht, dass die Werke zuvor bereitet sind dann handelt es sich dabei um den ewigen Ratschluss Gottes. Es lohnt einfach die Schrift nach zuvor zu untersuchen.

 

Durch diejenigen die zu dem neuen, nämlich himmlischen Menschen geschaffen wurden (durch die Zeugung des Vaters 1. Petr. 1,3) werden die Werke ausgeführt, die Gott schon vor aller Zeit zuvor bereitet hat.

 

Herzliche Grüße und Gottes Segen im neuen Jahr(zehnt)

 

Ulrich

 

Der Herr Jesus Christus ist unterschiedlicher Hinsicht Sohn:

1. Eingeboren =  monogenēs  (*)

  

 adjective normal accusative masculine singular no degree from

 

Joh 1,18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene [monogenēs] Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.

 

Joh 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen [monogenēs] Sohn gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Joh 3,18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen [monogenēs] Sohnes Gottes.

1. Joh 4,9 Hierin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen [monogenēs] Sohn in die Welt gesandt hat, auf daß wir durch ihn leben möchten.

 

Joh 1,14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns  und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen [monogenēs] vom Vater ) voller Gnade und Wahrheit;

Als der "Eingeborene Sohn"  ist er immer Gott

 

2.  Der Herr Jesus Christus ist auch der Erstgeborene

<4416a>

πρωτότοκος prototokos (childbirth, offspring)

 

Note

Act 26:23Rev 3:14 Eph 1:23; Col 1:24; Col 2:19 Eph 1:22

 

Usage:

firstborn(8).

Meaning:

from 5088

Origin:

from 4413 and

 

μονογενής

[GING]

 

Bedeutung = Einzig in seiner Art oder einmalig

 

Röm 8,29

Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene [prototokos] sei unter vielen Brüdern.

Kol 1,15

welcher das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene [prototokos] aller Schöpfung.

Kol 1,18

Und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung, welcher der Anfang ist, der Erstgeborene [prototokos] aus den Toten , auf daß er in allem den Vorrang habe;

Heb 1,6

Wenn er aber den Erstgeborenen [prototokos] wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er:" Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten ".

Heb 12,23

der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen [prototokos] , die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten;

 

Als Erstgeborener ist ER immer: Mensch

Als erstgeborener ist er  nie allein aber immer der Erste

 

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Liebe Bibelgriechen

ich bin am Studium des Wortes "monogenēs".

Wie sollte man dieses Wort heute am besten in die deutsche Sprache übersetzen?

Herzlichen Gruß, Hans-Peter

 

Antwort 1

Manche übersetzen der einzige, aber da geht der -GENHS verloren;

Andere übersetzen: der einzige in seiner Art; aber genees kommt wohl nicht von GENOS, sondern von GENNAN (GENNAOMAI)

Ander übersetzen: der eingeborene, aber das ist etwas missverständlich.

Vielleicht: der als einziger geborene, d. h., der einzig geborene

Th. J

Antwort 2

Lieber Hans-Peter, lieber Thomas J.,

Danke, Thomas, für Deine hilfreichen Gedanken !

In den Schriften von Platon kommt MONOGENHS drei Mal vor. So bezeichnet er zwei Mal den Himmel als "MONOGENHS OURANOS" (Timaios, 31.b.3; 92.c.9). Somit kann man sagen, dass auch die Bedeutung "einzig in seiner Art" eine mögliche Deutung dieses Wortes ist, insbesondere dann, wenn es um Dinge oder Sachen geht. "Eingeborerer Himmel" macht ja keinen rechten Sinn. Dann schreibt Platon in Kritias 113.d.2 aber auch von einer "MONOGENH QUGATERA", was meine Übersetzung mit "einzige Tochter" wiedergibt.  Diodorus Siculus bezieht MONOGENHS auch auf eine Eigenschaft einer Tochter (Bibliotheka historica, 4.73.2.2. und 6.7.2.1), ebenso Dionysius Halicarnssensis (Antiq. Rom 2.45.2.7). Auf Verwandschaftsverhältnisse stellt auch F. Josephus ab, wenn er Isaak als MONOGENH ONTA beschreibt (Antiquities of the Jews 1,222). Ebenso wird der einzige Sohn von Dan als MONOGENHS bezeichnet (dito, 2,181; vgl. auch dito 2,20).

 

Zusammenfassen kann man sagen, dass MONOGENHS im Kontext von Verwandschaftsbeziehungen das einzige Kind bezeichnen kann (so auch im NT: Luk 8,42 etc.), in anderen Kontexten im Sinne von "einzigartig". Ich persönlich tendiere dazu, Christus als den "einzigen" Sohn Gottes zu sehen, d.h. den einzigen in seiner Art. Der Begriff "eingeboren" hingegen beinhaltet ja eine Art Geburt und da weiß ich nicht bzw. bin skeptisch, ob man das im Hinblick auf Christus annehmen sollte. Christus ist ja der ewige Sohn Gottes. Ich würde daher Joh 3,16 mit "einziger Sohn" (vgl. NeÜ, NLU,HfA, GN) übersetzen.

 

Herzliche Grüße

Peter

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Verschiedene Bibeln aus BW8.0 :

BYZ  John 1:18 Θεὸν οὐδεὶς ἑώρακεν πώποτε· ὁ μονογενὴς υἱός, ὁ ὢν εἰς τὸν κόλπον τοῦ πατρός, ἐκεῖνος ἐξηγήσατο.

BGT  John 1:18 Θεὸν οὐδεὶς ἑώρακεν πώποτε· μονογενὴς θεὸς ὁ ὢν εἰς τὸν κόλπον τοῦ πατρὸς ἐκεῖνος ἐξηγήσατο.

INT  John 1:18 Gott niemand hat gesehen jemals; einziggeborene Gott, der Seiende im Schoß des Vaters, der hat Kunde gebracht.

HJI  John 1:18 Niemand hat Gott je gesehen. Der einziggeborene 1Sohn, der zur Brust des Vaters [gewandt] ist2, der gab Aufschluss.

MNT  John 1:18 Gott <2316> hat keiner gesehen <3708> jemals; (der) einziggezeugte <3439> Gott, <2316> der ist im Schoß <2859> des Vaters, <3962> jener legte <1834> (ihn) aus. <1834>

ELO  John 1:18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.

ELB  John 1:18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.

EL6  John 1:18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat [ihn] kundgemacht. { (1) griech. monogenes; d. h. einzig in seiner Art; o. einziggeboren; o. einzig (2) mit den älteren Handschr.: der eingeborene Gott (a) Joh 5:37; Joh 6:46; 1Ti 6:16; 1Jo 4:12 (b) Joh 14:7; Mat 11:27 }

SCH  John 1:18 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoße des Vaters ist, der hat uns Aufschluß über ihn gegeben.

SCL  John 1:18 Niemand hat Gott je gesehen ; der eingeborene1 Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluß über ihn gegeben.

BRU  John 1:18 Gott selbst hat niemand bisher gesehen. Der Einzig-Eine, der Sohn, der wie kein anderer mit dem Vater verbunden ist (wörtlich: der in den Schoß des Vaters hineinlebt), der hat uns die Kunde von ihm gebracht.

MEI  John 1:18 Gott hat keiner je gesehen*; der Einziggeborene Gottes*, der Seiende an des Vaters Busen, Er hat es ausgelegt! a) 2M 33,20; 5M 4,12; Mt 11,27; Lk 10,22; Jh 6,46; 1Tm 1,17; 6,16; 1Jh 4,12.20. b) V. 14; Joh 3 16 181. Jh 5,9.

EIN  John 1:18 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

ZUR  John 1:18 x Niemand hat Gott je gesehen. Als Einziggeborener, als Gott, der jetzt im Schoss des Vaters ruht, hat er Kunde gebracht.

HRO  John 1:18 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzigerzeugte, Gott, der im Schoß des Vaters ist, er hat Kunde gebracht.

ABR  John 1:18 Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß zurückgekehrt, der hat ihn offenbart.

MNG  John 1:18 Niemand hat Gott jemals gesehen: Der eingeborene Sohn, der an des Vaters Brust liegt, der hat Kunde [von ihm] gebracht.

LUO  John 1:18 Niemand <3762> hat <3708> <0> Gott <2316> je <4455> gesehen <3708> (5758); der eingeborene <3439> Sohn <5207>, der <3588> in <1519> des Vaters <3962> Schoß <2859> ist <5607> (5752), der <1565> hat <1834> <0> es uns verkündigt <1834> (5662).

L45  John 1:18 Niemand hat GOtt je gesehen. Der eingeborne Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündiget.

HRD  John 1:18 Niemand hat Gott jemals gesehen. Der Einzige, der Gott ist und an der Brust des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

GUN  John 1:18 Kein Mensch hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine, der selbst Gott ist und mit dem Vater in engster Gemeinschaft steht, hat uns gesagt und gezeigt, wer Gott ist. Die Zeugenaussage des Täufers

HFA  John 1:18 Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Doch sein einziger Sohn, der den Vater genau kennt, hat uns gezeigt, wer Gott ist.

NEU  John 1:18 Niemand hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine und Einzige, der an der Seite des Vaters selbst Gott ist, hat uns Aufklärung über Gott gegeben.

NLU  John 1:18 Niemand hat Gott je gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist, ist dem Herzen des Vaters ganz nahe; er hat uns von ihm erzählt.

NGU  John 1:18 Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart, er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt.

DAB  John 1:18 Den Gott hat nicht einer jemals gesehen; der alleiniggewordene Gott, der (Gekommenseiende) in die Leibesbucht* des Vaters, (so S*,A,B.) jener leitet* ihn her*.

GRU  John 1:18 Noch nie hat jemand Gott geschaut; ein eingeborener Gott, der am Herzen des Vaters ruht, hat ihn geoffenbart.

NWU  John 1:18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

KJV  John 1:18 No man <3762> hath seen <3708> (5758) God <2316> at any time <4455>; the only begotten <3439> Son <5207>, which <3588> is <5607> (5752) in <1519> the bosom <2859> of the Father <3962>, he <1565> hath declared <1834> (5662) him.

NAS  John 1:18 aNo <3762> man <3762> has seen <3708> God <2316> at any <4455> time <4455>; bthe only <3439> begotten <3439> 1God <2316>, who is cin the bosom <2859> of the Father <3962>, dHe has explained <1834> Him.

 

 

Aktualisiert (Montag, den 04. Januar 2010 um 11:38 Uhr)

 

Hilfreiche Unterscheidungen beim Bibellesen

 

Stellung

Zustand

Die Stellung ist das, was Gott aus jedem an Christus Glaubenden aus reiner Gnade gemacht hat. Gott sieht ihn "in Christus" als völlig passend gemacht für den Himmel. Eph 1:3-7; Röm 6:1-10; Kol 2:9-15 Der Zustand bezeichnet die praktische Verwirklichung und das Ausleben der Stellung im Alltag. Röm 6:11ff.; Kol 2:16ff.

 

Abfallen

In Sünde fallen

Abfall beinhaltet das völlige Verleugnen des christlichen Glaubens. Bezieht sich nur auf Ungläubige, z.B. AT: Saul; NT: Judas. Lk 8:13; 2Th 2:3; 1Tim 4:1; Hebräerbrief Kp. 3; 6; 10; 1Joh 2:18-28; Judasbrief. Das Fallen in eine Sünde von einem Gläubigen, z.B. AT: David; NT: Petrus. Gal 6:1; Ps 37:23-24; Sp 24:16; 1Kor 10:12
 

Falsche Bekenner

Echte Besitzer

Falsche Bekenner sind Menschen mit einem Bekenntnis zum christlichen Glauben, jedoch ohne Wiedergeburt. Mt 7:21-23; Lk 13:25-27; Joh 2:23-24; 6:66; 8:31; Ap 8:13.20-23; 1Tim 1:20; 2Tim 2:16-18; Jak 2:14-26; 1Joh-Brief. Echte Besitzer (der Errettung) sind Menschen, die durch die Wiedergeburt Leben aus Gott haben und sich folglich zu Christus bekennen. Joh 6:67-69; Jak 2:14-26; 1Joh-Brief.
 

Gesetz

Gnade

Das Gesetz fordert Werke zum Empfang und Erhalt der Errettung. Röm 10:5; Gal 3:12; Römer- und Galaterbrief Die Gnade schenkt die Errettung aufgrund des Glaubens an Christus. Röm 4:5; 5:1; 11:6; Römer- und Galaterbrief
 

Beziehung

Gemeinschaft

Die Beziehung spricht vom Verwandtschaftsverhältnis, das zwischen einem Gläubigen und Gott durch die neue Geburt hergestellt wurde. Joh 13:1-11 (wer gebadet ist ...). Dies ist ein einmaliges Geschehen, das bei der Bekehrung stattfindet und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Gemeinschaft bezieht sich auf die ungetrübte Atmosphäre, die zwischen einem Gläubigen und Gott herrscht, wenn keine ungerichtete Sünde vorhanden ist. Joh 13:1-11 (wenn ich dich [Füsse] nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir ). 1Joh 1:9; 2:1
 

Errettung

Jüngerschaft

Hinsichtlich der Errettung besteht kein Unterschied zwischen den Gläubigen. Alle sind gleich passend für den Himmel. Joh 1:12; 3:16; 5:24; 6:47; Röm 10:9 u.a. Wenn ein Mensch errettet wird, beginnt er in Gottes Schule der Jüngerschaft. Ziel der Jüngerschaft: Dem Meister ähnlicher werden. Darin unterscheiden sich Gläubige. Lk 9:23; 14:26.33; Mt 19:29; Joh 8:31; 12:25.
 

Errettung

Fruchtbringen

Errettung ist ein Geschenk, das jeder Gläubige umsonst erhält (siehe oben). Fruchtbringen ist abhängig vom vertrauten Umgang des Gläubigen mit Christus. Darum gibt es Unterschiede unter den Gläubigen. Nur Gläubige können Frucht bringen, Ungläubige nicht. Joh 15:1-6; Mt 13:23
 

Bewahren des Heils

Ausharren im Glauben

Der Empfang und die Bewahrung der Errettung sind beides reine Gnadengeschenke Gottes an jeden Gläubigen und deshalb völlig unabhängig von dessen eigenen Anstrengungen. Luk 22:32; 1Kor 10:13; Phil 1:6; 2:13; Heb 13:21; Jud 24 u.a. Aufforderungen an Gläubige zum Ausharren im Glauben hat nichts mit ihrer Errettung zu tun, sondern soll sie motivieren auf dem guten Weg weiterzugehen, um so den Segen der Gemeinschaft mit Gott zu erfahren. Ap 11:21-23; 14:22; Jud 20-21; Phil 3; 1Th 3:1-8 u.a.
 

Gelegentlich

Gewohnheitsmässig

1Joh 2:1 Sündigen sollte für ein Kind Gottes der Ausnahmefall und nicht die Regel sein, weil Christus für jedes seiner Erlösten die Strafe und die Macht der Sünde getragen, resp. gebrochen hat. Röm 6:18.22; 1Joh 3:4-9; 5:18 1Joh 3:4-9; 5:18 "Nicht sündigen" als Kennzeichen der Kinder Gottes bezeichnet im Grundtext eine gewohnheitsmässige Handlung, einen Lebensstil.
 

Verbesserung

Wiedergeburt

Verbesserung sind die eigenen Bemühungen, Gott zu gefallen. Verbesserungen beeinflussen im besten Fall unser äusseres Verhalten, aber nicht unser Herz. Mt 12:43-45; Lk 11:24-26; 2Pet 2:18-22 Wiedergeburt ist das Werk Gottes und verändert einen Menschen vollständig, indem er ihm ein neues Leben gibt. Joh 3:3.5; Tit 3:5; 1Pet 1:23
 

Bedingung

Erkennungszeichen

Die einzige Bedingung um errettet zu werden, ist Busse zu Gott und Glaube an den Herrn Jesus. Ap 20:21 Viele Bedingungssätze im NT (Wenn-Sätze) enthalten jedoch eher Erkennungszeichen eines erretteten Menschen und nicht Bedingungen, um diese Errettung zu erlangen. 1Kor 15:1-2; Röm 8:17; Kol 1:23
 

Zeitliche Errettung

Ewige Errettung

Das Wort Errettung (Heil) bezieht sich im NT nicht ausschliesslich auf die ewige Errettung für den Himmel, sondern kann sich auch auf zeitliche Errettung von Gefahren für Geist, Seele und Leib beziehen. Phil 1:19; Ap 27:30-31; Mt 9:22; Phil 2:12; 1Tim 2:15; 4:16; 2Tim 3:15; Jak 1:21; 5:20 Die ewige Errettung für den Himmel hat verschiede Aspekte: 1. Errettung von der Strafe der Sünde (Vergangenheit/Rechtfertigung Röm 1:1-5:11), 2. Errettung von der Macht der Sünde (Gegenwart/Heiligung Röm 5:12-8:17) und 3. Errettung von der Gegenwart der Sünde (Zukunft/Verherrlichung Röm 8:18-39; Phil 3:20f )
 

Buchstäblicher Tod

Bildlicher Tod

Körperlicher Tod Jak 2:26; Geistlicher Tod (Unerrettete) Eph 2:1.5; Zweiter Tod (ewig, nur Unerrettete) Of 20:14 Tod kann auch als Bild verwendet werden, um jemand zu beschreiben, der in Sünde fällt. Dadurch wir ein Gläubiger kalt und lebt "getrennt" von Gott. Of 3:1; 1Tim 5:3-6; Eph 5:14
 

Belohnung

Errettung

Belohnung bezieht sich auf das, was Gott bereits erretteten Menschen für ihre Treue/Untreue gibt/vorenthält. 1Kor 3:10-15; 9:24-27; Gal 6:7-9; Phil 3:13-14; Kol 2:18-19; 2Pet 1:5-11; 2Joh 8 u.a. Errettung ist ein reines Geschenk Gottes und hat nichts mit irgend einer Leistung des Menschen zu tun, wodurch er sich diese Errettung verdienen könnte. Röm 4:4-5 (siehe auch oben).
 

Überwinder

Verlierer (nicht überwinden)

Der Ausdruck "Überwinder" in Of 2+3 muss im Lichte von 1Joh 5:4-5 gesehen werden, wodurch deutlich wird, dass grundsätzlich jedes Kind Gottes ein Überwinder ist. Auch hier gilt es, diese grundsätzliche Wahrheit praktisch auszuleben. 1Joh 2:13-14; 4:4; Of 12:11; 21:7-8 Ein Verlierer, d.h. einer der nicht überwindet, kann grundsätzlich nur ein Unerretteter sein. Ein Erretteter kann zwar durch mangelnde Verwirklichung Lohn, aber nie die Errettung verlieren (siehe auch oben). 1Kor 15:57; 2Kor 2:14
 

Verführt

Verloren

Auch Errettete können einer Verführung anheimfallen, wenn sie nicht in Abhängigkeit vom Herrn leben. Dies hat jedoch nichts mit ihrer ewigen Errettung zu tun, sondern hat Verlust an Freude und Frieden in der jetzigen Zeit und Verlust an Belohnung in der Zukunft zur Folge. 2Kor 11:2-4; Kol 2:3-8; 2Pet 3:17 Für ewig verloren gehen können nur Menschen, die nie errettet waren. Eph 5:6
 

Gezüchtigt

Gerichtet

Schicksalsschläge, Prüfungen u.ä. im Leben von Erretteten sind immer Ausdruck der liebenden Erziehung oder Züchtigung des himmlischen Vaters und nie Beweise des göttlichen Zorngerichtes. Heb 12:3-11; 1Kor 10:1-21; 11:31-32 Das göttliche Zorngericht über die Sünden der Menschen trifft nur die Unerretteten und niemals die Erretteten, weil Christus dieses Gericht bereits für sie am Kreuz getragen hat. Joh 3:36; Röm 1:18f; 5:9; 1Th 1:10;
 

Richterliche Vergebung

Väterliche Vergebung

Gott, der Richter vergibt jedem Glaubenden im Augenblick seiner Bekehrung jede Sünde vollständig und für alle Ewigkeit. Dies ist ein einmaliger Akt und braucht nie mehr wiederholt zu werden. Eph 1:7; Kol 1:14; 1Joh 2:12; Heb 7:27; 9:12; 10:10 Die väterliche Vergebung empfängt ein Kind Gottes stets, wenn es begangene Sünden bekennt. Diese Vergebung dient zur Wiederherstellung der Gemeinschaft mit dem Vater und nicht zur Erlangung der Errettung. 1Joh 1:9; 2:1; Mt 6:14-15; 18:21-35; Mr 11:25-26

Literatur: "Sicher in Gottes Hand" von W. MacDonald, CLV

29.7.2000/B.O.

Aktualisiert (Montag, den 14. September 2009 um 16:30 Uhr)

 

 

 

 

Aktualisiert (Samstag, den 26. Dezember 2009 um 19:23 Uhr)